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Repowering von Biogasanlagen

  Die Forderung nach mehr Energieeffizienz richtet sich zunehmend nicht nur an einen effizienten Verbrauch von Energie, sondern auch an eine effiziente Bereitstellung von Energie. Wie in der Branche der Windenergie bereits seit längerem üblich, wird auch in der Biogasbranche immer häufiger über ein Repowering von Biogasanlagen diskutiert. Damit ist gemeint, bestehende Biogasanlagen mit innovativer Technik so zu ertüchtigen, daß sie mehr Biogas aus den eingesetzten Substraten erzeugen und so die für die Biogaserzeugung erforderliche Anbaufläche für Energiepflanzen in Grenzen halten.

Eine besonders attraktive Variante des Repowerings von Biogasanlagen besteht in einer Nachrüstung, die eine deutliche Erhöhung der Anschlußleistung erlaubt, ohne das bereits vorhandene Volumen von Fermenter oder Endlager verändern zu müssen. Dies kann häufig durch den Einsatz einer vorgeschalteten Hydrolyse realisiert werden, die neben der Erhöhung des Biogasertrags auch zu einer Beschleunigung der Abbauraten führt und damit einen höheren Substratdurchsatz im bestehenden Fermenter erlaubt. Der Hydrolysefermenter der bioteg Biogas Systems GmbH kann dabei auch Eintragsmischungen mit entsprechend erhöhten Trockensubstanzgehalten verarbeiten.

Andere Verfahren zum Repowering wie die Dissolver-Technik, die Extruder-Technik oder Desintegration mittels Hochspannung oder Ultraschall zielen auf eine Zerstörung von Strukturen und Vergrößerung von Oberflächen, um den Mikroorganismen den biologischen Aufschluß zu erleichtern. Diese Verfahren stellen damit eigentlich nicht eine Alternative zu einer Hydrolyse dar als vielmehr eine Ergänzung.